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	<title>Edgar Weiß &#187; China</title>
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		<title>Weihnachtsgeschenktipp</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 09:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Edgar Weiß</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://www.edgarweiss.de/wp-content/gallery/neues/christian.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.edgarweiss.de/wp-content/gallery/neues/thumbs/thumbs_christian.jpg" alt="christian.jpg" /></a></p>
<p>Dieses Jahr habe ich endlich einmal die Einladung von Andreas, Diana und Sina wahrgenommen, sie in Peking zu besuchen. Es war meine erste Reise nach China und sie hat mein Bild dieses Landes gründlich verändert. Zur Vorbereitung hatte ich ein bißchen was gelesen und war auch durch die Erzählungen meiner Freunde einigermaßen gut eingestellt. Während meines Aufenthalts habe ich meinen Gastgebern natürlich Löcher in den Bauch gefragt. Sehr viele besser informierte Chinakenner wird man kaum finden.</p>
<p>In Peking traf ich auch den Autoren Christian Y. Schmidt wieder, den ich vor Jahren mal auf einer Party in Berlin kennengelernt hatte. <span id="more-361"></span>In sehr kleiner Runde haben wir uns beim Feuertopf die Eingeweide versengt, die Köpfe heiß geredet und am Ende Andreas&#8217; letztes Bier ausgetrunken. Ein schöner Abend.</p>
<p>Schon in Peking habe ich angefangen, in Christians Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Allein-Milliarden-chinesische-Shanghai-Kathmandu/dp/3871346020/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1228727046&amp;sr=1-1" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.amazon.de/Allein-Milliarden-chinesische-Shanghai-Kathmandu/dp/3871346020/ref=sr_1_1?ie=UTF8_amp_qid=1228727046_amp_sr=1-1&amp;referer=');">Allein unter 1,3 Milliarden</a>&#8221; zu blättern. Da ich aber hauptberuflich lese, lasse ich es im Urlaub inzwischen meist einfach bleiben. Ich schlafe lieber, unterhalte mich oder gucke in die Gegend. Zurück in Deutschland habe ich dann noch ein wenig mit Christian korrespondiert, und er war so nett, mir ein Exemplar seines Buches zu verehren. Darin beschreibt er seine Reise entlang einer chinesischen Straße von Ost- nach Westchina. Von Shanghai bis zum Mount Everest. Er ist zwar auf der Suche nach dem Chinesischen und lernt dabei zwangsläufig viel über sich, ist aber eben kein peinlicher Pilger. Schmidt ist der Anti-Kerkeling!</p>
<p>Letztes Wochenende habe ich endlich die mir noch fehlenden zwei Drittel des Reisebuches runtergelesen, viel Spaß dabei gehabt und noch einiges über China gelernt. Christian hat ja schon von vielen Seiten verdientermaßen gute Kritiken bekommen. Deswegen will ich zur Neugierweckung nur schnell auf zwei sehr unterschiedliche Stellen verweisen &#8211; nämlich die grausige Moritat von Jesus II. einerseits und die schöne Geschichte vom Fickzeichenzeiger andererseits &#8211; und hinzufügen, dass &#8220;Allein unter 1,3 Milliarden&#8221; für mich eine prima Nachbereitung meiner eigenen kleinen Reise war. Besonders gut schildert Christian die Gefühle des Alleinseins und des Angestarrtwerdens. Das habe ich so auch erlebt.</p>
<p>Christian, wir warten auf den nächsten Bericht. Vielleicht vom Norden Heilongjiangs nach Peking und dann die Küste runter bis in den Süden von Hainan?</p>
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