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FNJ

Zweitausendzeeeehn, Ihr werdet es schon seeeeeehn…

Nö, 2009 war wirklich kein Jahr, über das man nach Hause schreiben wollte. Zumindest ich nicht! Deshalb stand hier eben auch nicht viel drin! Sorry!

Rückblickend muss ich sagen, ich hatte z.B. immerhin einen sehr schönen Gig an der internationalen filmschule in Köln. Manchmal kommt der Herr Lehrer in mir gern an die frische Luft. Ob das ein Zeichen ist? Lehrermangel? Quereinstieg? Rütli? Das war so ein Themenkomplex in diesem 09.

Andererseits kenne ich mich nun viel besser mit Anträgen für Filmförderungen aus. Projekte sind gewachsen. Einige mir über den Kopf. Andere tapsen langsam los. Um die werde ich mich in diesem Jahr weiter kümmern müssen…

Irgendwie wurde ein eher maddeliges Jahrzehnt lustlos über die Zielgerade geschoben, oder? Damit die Ödnis nicht so auffiel, gab es eine neue Regierung, Krisengerede, eine böse Grippe und jede Menge Jubiläen (Einheit, BVB usw.). Gut, in Köln ist wenigstens mal ein Haus umgefallen…

Meine Unwörter des Jahres, berufsbedingt: Der “Absacker” und sein schmieriger Vetter der “Scheidebecher”. Besonders in der hessischen Mundart schauderhaft.

Ach ja, letztes Jahr ist mir auch noch bewußt geworden, dass so Berge echt ein prima Urlaubsziel sind. Hatte mich sonst immer mehr für einen Strandtyp gehalten. Aber der Deutsche hat in den Noties ja das Wandern wiederentdeckt.

Und was wird nu? Wie immer weiß man nix.

Nur eins ist leider sicher: Der VfL wird 2o10 nicht den “U-U-efa Cup” holen. “Warum denn das nicht?”, fragt Ihr empört. ” Na, weil’s den doch gar nicht mehr gibt!”, antworte ich verschmitzt. Aber die Meisterschaft ist natürlich noch drin!

Ein frohes, neues Jahr – ach, ich bin heut großzügig und wünsche gleich ein super Jahrzehnt.

Wie mich Friedrich A. Kittler einmal einen Deppen geheißen hat

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Im Sommer vor 20 Jahren war am damals gerade neu eingerichteten Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften der Ruhr Universität Bochum irgendjemand auf den Gedanken gekommen, den damals schwer angesagten Germanisten Friedrich Kittler mit einigen einführenden Vorträgen zu betrauen.
Was für eine Idee!

Da es keinerlei Zulassungsbeschränkungen für diesen Studiengang gab, hockten sicher über 1.000 Erstsemester in den Veranstaltungen. Im Kopf mehr Östrogen und Testosteron als Ontogenese und Theorem. Und Kittler legte natürlich unbarmherzig los. weiterlesen!

ob ihr wollt oder nicht!

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Es gibt wieder was zu sehen!

Seit gut einer Woche ist Ben Verbongs “Ob Ihr wollt oder nicht!” im Kino. Die Geschichte klingt zunächst finster: Laura, eine junge, krebskranke Frau,  verzichtet auf weitere Behandlungen und beschließt in ihrem Elternhaus zu sterben. Dadurch müssen – ob sie wollen oder nicht! – auch ihre drei sehr unterschiedlichen Schwestern mal wieder in das Haus am Meer kommen.

Das sperrig wirkernde und vielleicht abschreckende Thema wird in Form einer klugen, rührenden und manchmal zotigen Komödie vorgetragen. Der Tod gehört in dieser Geschichte genauso zum Leben wie Liebe, Essen, Sex und – leider eben auch – verkorkste Beziehungen. Vor allem innerhalb der Familie! Ob wir das wollen oder nicht!

Ich habe das Projekt seit den frühesten Drehbuchfassungen begleitet und finde, der Film ist richtig schön geworden. Die Charaktere sind toll und gewinnen noch durch die wunderbare Besetzung. Ganz vorne: Katharina Schubert als Laura!

Außerdem Christiane Paul, Jan-Gregor Kremp, eine angenehm biestige Senta Berger als Mutter und die schöne, begabte Julia-Maria Köhler in der heimlichen Hauptrolle als Lauras Lieblingsschwester Toni.

Kritiken: kino.demoviemaze.de

Herzlichen Glückwunsch, Edgar!

Heute ist Edgar Allan Poes 200. Geburtstag. In seinem Werk geht es um düstere, unerwiderte Leidenschaften, um Wahnsinn, um Stimmen aus dem Jenseits usw.

Was für eine Erscheinungsform hätte Edgar wohl gewählt, wenn er hätte wiedergeboren werden können? Beim Betrachten seines Porträts in der Zeitung ist mir ein verstörender Verdacht gekommen.

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Johnny Depp liest Edgar Weiß

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Das  neue Jahr beginnt mit einem Paukenschlag! Johnny Depp liest einen Text von mir!

Klingt super, oder? Ist aber maßlos aufgeschnitten.

Leider habe ich mit Johnny Depp nichts zu tun. Auch seinem großartigen Synchronsprecher David Nathan, bin ich persönlich noch nicht begegnet. Aber er hat einen Roman eingesprochen, den ich gekürzt habe. Reinhören?

Was wir im neuen Jahr alle machen wollen:


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Ich wünsche einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.

Weihnachtsgeschenktipp

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Dieses Jahr habe ich endlich einmal die Einladung von Andreas, Diana und Sina wahrgenommen, sie in Peking zu besuchen. Es war meine erste Reise nach China und sie hat mein Bild dieses Landes gründlich verändert. Zur Vorbereitung hatte ich ein bißchen was gelesen und war auch durch die Erzählungen meiner Freunde einigermaßen gut eingestellt. Während meines Aufenthalts habe ich meinen Gastgebern natürlich Löcher in den Bauch gefragt. Sehr viele besser informierte Chinakenner wird man kaum finden.

In Peking traf ich auch den Autoren Christian Y. Schmidt wieder, den ich vor Jahren mal auf einer Party in Berlin kennengelernt hatte. weiterlesen!